Paartherapie in Berlin

Wir bieten Paarberatung und -therapie für Paare

Paartherapie

 

 

Häufig gestellte Fragen

Wie ist der Ablauf einer Paartherapie?

Viele Paare sind sich unsicher, ob und wie ihnen eine Paartherapie hilfreich sein kann. Deshalb führen wir zunächst ein Erstgespräch mit Ihnen, in dem beide Partner über ihre Sicht- und Erlebensweise der Beziehung sprechen können, in dem wir erarbeiten, worum es in der folgenden Paartherapie gehen sollte und in dem wir alle weiteren Fragen besprechen können. Dabei lernen Sie uns und unsere Arbeitsweise kennen und können entscheiden, ob Ihnen unser Angebot hilfreich erscheint und ob Sie weitere Termine vereinbaren möchten.

Wie lange dauert eine Paartherapie?

Die Dauer richtet sich nach Ihren Bedürfnissen und Zielen. Daher gibt es keine von vornherein festgelegte Stundenzahl. Die Bearbeitung eines aktuellen Konflikts kann in wenigen Sitzungen zu einer zufriedenstellenden Lösung geführt werden, während z.B. tiefer liegende Konflikte einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen können. Manche Paare schätzen eine längerfristige Begleitung und erleben die Möglichkeit, mit einem neutralen Dritten regelmäßig über auftretende Probleme und Konflikte sprechen zu können, als fruchtbar für die Beziehung. Die Mehrzahl der Paare nimmt 5 - 15 Sitzungen in Anspruch.

Wie lange dauert eine Sitzung und was kostet sie?

Die Dauer eines Termins liegt zwischen 60 und 90 Minuten. Das Erstgespräch kostet 60 Euro je 60 Minuten. In den dann folgenden Sitzungen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich selbst einzuordnen und je nach Einkommen zwischen 70 und 90 Euro je 60 Minuten zu bezahlen.

In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?

Auch hier sind die Ihrer Situation entsprechenden Variationen möglich. Am häufigsten arbeiten wir im Abstand von zwei Wochen.

Wie beeinflusst das Geschlecht der Therapeuten die Paartherapie?

Aufgrund unserer beruflichen und persönlichen Erfahrungen sind wir in der Lage, uns in die Sicht- und Erlebensweisen beider Geschlechter hinein zu versetzen und ihnen den notwendigen Raum zu geben. Normalerweise ist es also für den Verlauf der Therapie nicht von entscheidender Bedeutung, ob der Therapeut weiblichen oder männlichen Geschlechts ist. Es kann aber für den therapeutischen Prozess sehr fruchtbar sein, mit einem Therapeutenpaar zu arbeiten. Diese Entscheidung hängt davon ab, wie wichtig es Ihnen ist, beide Geschlechter im therapeutischen Gespräch als Gegenüber zu haben. Wir bieten Ihnen beide Möglichkeiten an.

Sind die Therapeuten neutral?

Ja. Einer unserer wichtigsten Grundsätze ist, beiden Partnern Raum zur Äußerung ihrer jeweiligen Sicht- und Erlebensweise zu geben.

Ist eine Beratung oder Therapie nur sinnvoll mit dem Ziel zusammenzubleiben?

Nein. Es kann auch ein Ziel sein, sich fair zu trennen. Oft gewinnen Paare erst durch die Beratung Klarheit darüber, ob genügend Ressourcen in der Beziehung bestehen oder ob es besser ist, sich zu trennen. Wir bieten Ihnen Begleitung im Trennungsprozess an.

Können Sitzungen auch am Wochenende stattfinden?

In besonderen Fällen bieten wir auch samstags Termine an.

Sexuelle Lustlosigkeit

Sie beschäftigt nicht nur heute viele Paare, sondern ist schon seit langem bekannt: Unter dem Namen Vaginismus oder Impotenz war die sexuelle Lustlosigkeit auch in früheren Generationen ein verbreitetes, aber tabuisiertes Problem.

Unter sexueller Lustlosigkeit versteht man ein fehlendes sexuelles Verlangen, das Nichtvorhandensein des Wunsches nach sexuellem Austausch mit dem Partner oder der Partnerin, oftmals aber auch grundsätzlich und in vielen Fällen über Jahre hinweg.

Die Ursachen dafür können vielfältig sein: Stress, organische Erkrankungen oder bestimmte Medikamente können hier eine Rolle spielen, ebenso auch psychische Probleme. Sexuelle Lustlosigkeit kann auch Ausdruck ungelöster und für das Paar allein kaum lösbarer Partnerschaftskonflikte sein.

Eine Paartherapie eröffnet an dieser Stelle neue Wege: Nachdem organische oder nicht partnerschaftsbedingte Ursachen ausgeschlossen sind gilt es, gemeinsam mit dem Therapeuten oder der Therapeutin die Ursachen herauszufinden. Mitunter ist dies schon ein großer Schritt auf dem Weg zur Konfliktlösung. Wenn die sexuellen Probleme im Vordergrund stehen hilft oft auch eine Verhaltenstherapie, in der die Partner lernen, wieder miteinander Körperkontakt aufzunehmen und Schritt für Schritt die Freude an einer erfüllten Sexualität wiederzufinden.



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