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Häufig gestellte Fragen
Wie ist der Ablauf einer Paartherapie?
Viele Paare sind sich unsicher, ob und wie ihnen
eine Paartherapie hilfreich sein kann. Deshalb führen
wir zunächst ein Erstgespräch mit Ihnen, in
dem beide Partner über ihre Sicht- und Erlebensweise
der Beziehung sprechen können, in dem wir erarbeiten,
worum es in der folgenden Paartherapie gehen sollte
und in dem wir alle weiteren Fragen besprechen können.
Dabei lernen Sie uns und unsere Arbeitsweise kennen
und können entscheiden, ob Ihnen unser Angebot
hilfreich erscheint und ob Sie weitere Termine vereinbaren
möchten.
Wie lange dauert eine Paartherapie?
Die Dauer richtet sich nach Ihren Bedürfnissen
und Zielen. Daher gibt es keine von vornherein festgelegte
Stundenzahl. Die Bearbeitung eines aktuellen Konflikts
kann in wenigen Sitzungen zu einer zufriedenstellenden
Lösung geführt werden, während z.B. tiefer
liegende Konflikte einen längeren Zeitraum in Anspruch
nehmen können. Manche Paare schätzen eine
längerfristige Begleitung und erleben die Möglichkeit,
mit einem neutralen Dritten regelmäßig über
auftretende Probleme und Konflikte sprechen zu können,
als fruchtbar für die Beziehung. Die Mehrzahl der
Paare nimmt 5 - 15 Sitzungen in Anspruch.
Wie lange dauert eine Sitzung und was kostet sie?
Die Dauer eines Termins liegt zwischen 60 und 90
Minuten. Das Erstgespräch kostet 60 Euro je 60
Minuten. In den dann folgenden Sitzungen bieten wir
Ihnen die Möglichkeit, sich selbst einzuordnen
und je nach Einkommen zwischen 70 und 90 Euro je 60
Minuten zu bezahlen.
In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?
Auch hier sind die Ihrer Situation entsprechenden
Variationen möglich. Am häufigsten arbeiten
wir im Abstand von zwei Wochen.
Wie beeinflusst das Geschlecht der Therapeuten die
Paartherapie?
Aufgrund unserer beruflichen und persönlichen
Erfahrungen sind wir in der Lage, uns in die Sicht-
und Erlebensweisen beider Geschlechter hinein zu versetzen
und ihnen den notwendigen Raum zu geben. Normalerweise
ist es also für den Verlauf der Therapie nicht
von entscheidender Bedeutung, ob der Therapeut weiblichen
oder männlichen Geschlechts ist. Es kann aber für
den therapeutischen Prozess sehr fruchtbar sein, mit
einem Therapeutenpaar zu arbeiten. Diese Entscheidung
hängt davon ab, wie wichtig es Ihnen ist, beide
Geschlechter im therapeutischen Gespräch als Gegenüber
zu haben. Wir bieten Ihnen beide Möglichkeiten
an.
Sind die Therapeuten neutral?
Ja. Einer unserer wichtigsten Grundsätze ist,
beiden Partnern Raum zur Äußerung ihrer jeweiligen
Sicht- und Erlebensweise zu geben.
Ist eine Beratung oder Therapie nur sinnvoll mit
dem Ziel zusammenzubleiben?
Nein. Es kann auch ein Ziel sein, sich fair zu trennen.
Oft gewinnen Paare erst durch die Beratung Klarheit
darüber, ob genügend Ressourcen in der Beziehung
bestehen oder ob es besser ist, sich zu trennen. Wir
bieten Ihnen Begleitung im Trennungsprozess an.
Können Sitzungen auch am Wochenende stattfinden?
In besonderen Fällen bieten wir auch samstags
Termine an.
Sexuelle Lustlosigkeit
Sie beschäftigt nicht nur heute viele Paare, sondern ist schon seit
langem bekannt: Unter dem Namen Vaginismus oder Impotenz war die sexuelle Lustlosigkeit
auch in früheren Generationen ein verbreitetes, aber tabuisiertes Problem.
Unter sexueller Lustlosigkeit versteht man ein fehlendes
sexuelles Verlangen, das Nichtvorhandensein des Wunsches nach sexuellem Austausch
mit dem Partner oder der Partnerin, oftmals aber auch grundsätzlich und
in vielen Fällen über Jahre hinweg.
Die Ursachen dafür können vielfältig sein: Stress, organische
Erkrankungen oder bestimmte Medikamente können hier eine Rolle spielen,
ebenso auch psychische Probleme. Sexuelle Lustlosigkeit kann auch Ausdruck ungelöster
und für das Paar allein kaum lösbarer Partnerschaftskonflikte sein.
Eine Paartherapie eröffnet an dieser Stelle neue Wege:
Nachdem organische oder nicht partnerschaftsbedingte Ursachen ausgeschlossen
sind gilt es, gemeinsam mit dem Therapeuten oder der Therapeutin die Ursachen
herauszufinden. Mitunter ist dies schon ein großer Schritt auf dem Weg
zur Konfliktlösung. Wenn die sexuellen Probleme im Vordergrund
stehen hilft oft auch eine Verhaltenstherapie, in der die Partner
lernen, wieder miteinander Körperkontakt aufzunehmen und Schritt für
Schritt die Freude an einer erfüllten Sexualität wiederzufinden.
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